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Chilis wissenschaftlich:

Die zu den Nachtschattengewächsen (Solanaceae) gehörenden Chilis werden als Gattung Capsicum zusammengefasst. Sie stammen aus dem tropischen Amerika. Verwandte Pflanzen sind etwa die Tabakpflanze, die Tomate, die Kartoffel oder die Tollkirsche. Capsicum kommt vom grieschischen „kapto“, was soviel heißt wie „Beißen“ (wenn die alten Griechen gewusst hätten...). Die Gattung unterteilt sich in 26 Arten, wovon fünf kultiviert werden, so Capsicum annuum (Paprika, Jalapeno), Capsicum frutescens (Tabasco Pepper) oder die meist ultrascharfen Capsicum chinense (Habanero, Scotch Bonnet). Die Früchte der Capsicum – Pflanzen sind Beeren, die für die characteristische Schärfe zuständige Substanz wird Capsaicin genannt (genauer: eine Substanzgruppe namens Capsaicinoide).

Sie sind anderen „Schärfesubstanzen“ wie dem Piperin des schwarzen Pfeffers oder den Inhaltsstoffen des Senföls chemisch verwandt. Pures Capsaicin (chemisch: 8-methyl- n-vanillyl-6-nonenamid) ist in Alkohol, nicht aber in Wasser löslich, weshalb es auch nichts nutzt, nach einer Overdose of „da bomb“ eine Pulle Mineralwasser auf ex abzubohren. Durch häufigen Genuss tritt eine gewisse Gewöhnung ein, weshalb echte Chileheads auch stets nach „mehr“ lechzen. Dafür dürfte trotz des Wettrüstens der vergangenen Jahre noch genügend Kapazität nach oben vorhanden sein, hat doch pures Capsaicin eine Scoville Unit – Quote von 16 Millionen !!!! Durch moderne Analysemethoden (beschrieben unter Hoffman, Patrick G.; Lego, Mary C.; and Galetto, William G. "Separation and Quantitation of Red Pepper Major Heat Principles by Reverse-Phase High-Pressure Liquid Chromatography" J. Agric. Food Chem. 1983, vol. 31 pp 1326-1330) kann man heute den Capsaicingehalt von Chilis oder daraus bereiteten Nahrungs(?!?)mitteln genau bestimmen, weshalb wir diese Information zur Orientierung für unsere Kunden bereitstellen.

Wir alle essen gern scharf, weils soviel Spaß macht, aber:

Chilis sind auch medizinisch sehr interessant und allemal besser als ihr Ruf:

  • Sie enthalten reichlich Vitamin C (bis zum vierfachen im Vergleich zum äquivalenten Gewicht bei Orangen)
  • Capsaicin ist ein „Blutverdünner“ (Anti – Koagulans) und kann so Herzinfarkte und Hirnschläge durch Blutpfropfen verhindern
  • Der Genuss von Chilis, vor allem der scharfen setzt im Körper die euphorisierende Substanz Endorphin frei. Chileheads erzielen dadurch das gleiche „High“ wie Langstreckenläufer, müssen sich dazu aber meist deutlich weniger bewegen
  • Chilikonsum regt den Stoffwechsel an, wodurch der/die kluge Chilehead beim Spaß auch noch reichlich Kalorien verbrennt. Dabei hemmt es zusätzlich die Anlagerung von Fettgewebe und wirkt auch beim Sex nicht hinderlich
  • Capsaicin wirkt entzündungshemmend. Sogar schmerzlindernde Wirkungen wurden beschrieben

Also, Leute: esst mehr Chilis und sonstiges scharfes Zeug!! Sag’ ich doch schon immer!

Wer sich noch nicht so gut auskennt: Ein paar nette Bilder zur Identifikation inklusive Chile – Heatscale finden Sie hier, eine Riesenauswahl unter www.chileplants.com. Übrigens: Zu scharfen Chiligerichten gehört natürlich auch ein guter Tequila.

 

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